Simulationen

Warum brauch man Simulationen?

Es gibt viele verschiedene Anwendungsbereiche für Simulationen. Einige Firmen nutzen sie um ihre Roboterlinie schon während der Produktion OFF-Line zu programmieren. Während der Of-Line Programmierung kann man verschieden Probleme ausmerzen, wie z.B. Reichweitenprobleme, Kollisionen, Bewegungsgrenzen und Zyklenzeit.
Andere Firmen nutzen Simulationen für "Was wäre wenn Szenarien?" Was passiert wenn ich den Roboter um 90 Grad drehe, erreicht er noch alle Punkte, brauche ich dann weniger Zeit? Was passiert wenn ich das Förderband versetze?
Andere Firmen wiederrum nutzen Simulationen um ihre Konstruktion besser vorstellbar zu machen. So kann der Kunde sich einen besseren Eindruck von dem Produkt machen. Meist sind es die Angebote die in 3D Simulationen präsentiert werden die den Zuschlag bekommen.

Kostenfaktor

Simulationen sparen Geld. Durch die Vorabplanung und Simulationen sparen sie sich teure Umbauten oder Reperaturen bei Kollisionen. Durch die Zyklenberechnung können sie wertvolle Produktionszeit einsparen. Am besten läßt sich das anhand eines Beispiels veranschaulichen.
CIS Robotics Ontario, ist ein Roboter Integrator der vor Ort Roboter Support und Ingenieurservice für die Herstellungsindustrie anbietet. Vor kurzem haben sie ein großes Roboter-Umrüst-Programm für eine Hauptmontagefabrik von GM fertig gestellt. GM wollte 60 Roboter ersetzen mit neueren schnelleren Modellen. Sie wollten dies tun ohne die Produktion zu beeinflussen. In der Vergangenheit war die typische Prozedur jeden neuen Roboter sorgfältig zu programmieren nachdem er am Wochende installiert wurde. Ein Roboter Techniker würde den roboter einrichten, programmieren, testen und Fehler beseitigen. Mit ein bisschen Glück würde er bis Montag morgen fertig sein und richtig laufen. Und mit ein bisschen mehr Glück würde er mit einer genügenden Zykluszeit arbeiten um mit dem Rest der Linie mitzuhalten. Jedoch nutze CIS einen Simulationstechniker der baseits arbeitete, der in der Lage war die alten Roboter Programme in seinen PC zu laden und den alten Roboter in der Simulation mit dem neueren Modell zu ersetzen. War der Roboter erst einmal ersetzt, ließ er die Simulation wieder laufen und das Programm wurde neu geschrieben und getesten mit der Kinematik des neuen Roboters. Die Simulation hat nicht nur den Roboter programmiert, sonder versetzte den Techniker auch in die Lage die Zykluszeit zu verbessern ohne Risiko oder Ausfallzeit. Die Simulation hat die Gefahren von teuren Chrashs, Qualitätseinbußen und Ausfallzeit für GM eliminiert.
Simulationssoftware lohnt sich heutzutage nicht mehr nur für größere Firmen auch kleinere Firmen

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